Ausrüstungstipps

Was benötige ich auf Lager?

Transport

Ein absolutes No-Go und Alptraum eines jeden Leiters auf Lager sind Hartschalenkoffer oder Trollies.
Der Trolly mag zwar ideal für den Ferienurlaub sein, jedoch nicht für die Pfadfinderei. Es kommt nur zu gern vor, dass weite Strecken auf sehr unebenen Gelände mit dem Gepäck zurück gelegt werden müssen. Trollies sind hierfür einfach nicht gebaut. Zusätzlich nehmen sie im Zelt unnötigen Platz in Anspruch und lassen sich nur schwer in ihrem Ausmaß begrenzen.

Auf Pfadfinderlagern ist es daher unbedingt notwendig einen Rucksack sein eigen zu nennen.

Rucksack
Guides und Späher sammeln Erfahrungen

Wie groß ist zu groß?
Es gibt eigentlich nur zwei Größen von Rucksäcken: Klein (35+) für Ein- oder Zweitagestouren und Groß (70+) für das Lager. Mit diesen beiden Größen hat man für alles ausreichlich vorgesorgt.

Tagestourenrucksäcke sollten ausreichend Platz für eine zweite Garnitur Kleidung inkl. Regenkleidung, ausreichend Essen und den Schlafsack sowie Isomatte (meist durch Gurte an der Aussenseite befestigt) bieten.

Bei Rucksäcken für das Großgepäck ist darauf zu achten, dass die Nierengurte ausreichend gepolstert sind. Das meiste Gewicht des Rucksacks wird über sie auf die Hüfte abgeleitet.

Übernachtung

Schlafsack
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Schlafsäcke gibt es in allen Größen und Ausführungen. Kriterien, die größtenteils für den Kauf des idealen Schlafsacks ausschlaggebend sind, sind Komfortbereich und Packmaß.
Der Komfortbereich der Schlafsäcke, die auf Sommerlagern zu empfehlen sind, liegt zwischen 5°C und 25°C. Das Packmaß kann mittels Kompressionssack bei zwischen Ø20-35cm und 30-45cm liegen.

Isomatte oder Luftmatratze?
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Luftmatratzen bringen den Vorteil, dass sie von vorn herein schon viel mehr Isolation zum kalten Boden geben, da sie natürlich viel dicker sind als Isomatten. Der Nachteil ist jedoch immer das mühseelige Aufblasen der selbigen.

Isomatten hingegen haben ein kleineres Verpackungsmaß und sind bei Transport viel leichter als ihre großen Brüder. Und (!) ein Großteil der handelsüblichen Isomatten bläst sich von alleine auf. Hier sind Mattenstärken von bis zu 5cm möglich (natürlich alles eine Frage des Preises).

Essen

Bei Essgeschirr gibt es zweit Regeln:

1) Beschriften nicht vergessen!!
2) Immer vollständig aufbewahren!! Am besten in einem Turnbeutel.

Geschirr
Essgeschirr (USA)

Auf Lager sehen wir immer wieder die interessantesten Gegenstände, die sich auf dem Gebiet der Campingartikel als Essgeschirr ausgeben. Seien es kleine unhandliche Teller, deren eigentliche Bestimmung es ist, eine Jausenbox darzustellen, oder Kompottschüsseln, in denen versucht wird ein Schnitzel zu verspeisen. Wir haben alles schon gesehen!
Im Prinzip ist es doch ganz einfach: Benötigt wird ein großer Fleischteller, sowie ein tiefer Suppenteller, wahlweise aus Kunststoff oder Edelstahl. Kombinationen - mögen sie auch noch so praktisch erscheinen - sind wenn möglich zu vermeiden.

Besteck
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Auch hier gilt: Kombi's wenn möglich vermeiden!
Nichts ist unpraktischer bei der Nahrungsaufnahme als Klappbesteck, das sich bei ungeübtem Handtieren in seine Einzelteile zerlegt, oder sich in die Ausgangsposition zurück klappt. Es gibt zahlreiche handlich verpackte Essbestecke, deren Handhabung komplett gleich funktioniert wie das Besteck zu Hause bei Muttern.

Thermotrinkbecher
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Bei der Anschaffung eines doppelwandigen Bechers oder auch Thermotrinkbechers gibts es sogar zwei Gewinner. Einerseits den Anwender selbst, der sein Getränk natürlich länger heiß bzw. kalt genießen kann, andererseits unsere Lagerköche, die sich morgens beim Einschütten des bevorzugten Heißgetränkes nicht ihre wertvollen Finger verbrennen.

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